Wer war eigentlich ...? Pierre Corneille
Steckbrief
Biografie und Leben

Frühes Leben und Karriere
Pierre Corneille wurde am 6. Juni 1606 in Rouen, Frankreich, geboren. Er stammte aus einer bürgerlichen Familie und besuchte die Jesuitenschule in Rouen. Später studierte er Jura in Orléans und trat 1629 als Anwalt in Rouen in den Beruf ein. Corneille schrieb bereits in seiner Freizeit Theaterstücke und gab schließlich seinen Beruf auf, um sich ganz der Literatur zu widmen.Wichtige Werke
Corneille gilt als einer der wichtigsten Dramatiker des 17. Jahrhunderts in Frankreich und hat zahlreiche bedeutende Theaterstücke verfasst. Hier sind einige seiner bekanntesten Werke:
"Le Cid" (1637)
"Horace" (1640)
"Cinna" (1642)
"Polyeucte" (1643)
"La Mort de Pompée" (1644)
"Rodogune" (1644)
"Héraclius" (1647)
"Nicomède" (1651)
Le Cid und das Querelle des Anciens et des Modernes
Corneilles Werk "Le Cid" war ein großer Erfolg und wurde zu einem der bedeutendsten Theaterstücke des 17. Jahrhunderts. Das Stück führte jedoch zu einem heftigen Streit zwischen den sogenannten "Anciens" und den "Modernes", also den Anhängern der klassischen antiken Tragödien und den Anhängern der modernen französischen Dramatik. Corneille war Teil der Modernen und verteidigte seine Arbeit gegen die Kritik der Anciens.
Spätere Jahre und Tod
Corneille setzte seine Karriere als Dramatiker fort und schrieb auch für das königliche Theater. In seinen späteren Werken wandte er sich vermehrt historischen Themen zu. Corneille starb am 1. Oktober 1684 in Paris.
Bedeutung und Erbe
Corneilles Werke haben einen großen Einfluss auf die französische Literaturgeschichte gehabt und sind bis heute von Bedeutung für die Erforschung der Barockdichtung. Er gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker Frankreichs und hat mit seinem Werk das französische Theater maßgeblich geprägt.
Ausgewählte Werke
Hier sind einige der bekanntesten Werke von Pierre Corneille:
"Le Cid" (1637)
"Horace" (1640)
"Cinna" (1642)
"Polyeucte" (1643)
"La Mort de Pompée" (1644)
Diese Werke sind bis heute von literarischem Wert und sind von Bedeutung für die Erforschung der Geschichte des französischen Theaters und der Barockdichtung.